"Die Spielverderber oder das Erbe der Narren"
von Michael Ende


Michael Ende wäre heuer 80 Jahre alt geworden. Ein passender Anlass für die "Junge Bühne Miesbach", ein eher unbekanntes Stück des erfolgreichen Autors zu inszenieren.
Zehn Personen ganz unterschiedlicher Herkunft sind in den magischen Palast des verstorbenen Johannes Philadelphia eingeladen, um dort ihr vermeintliches Erbe anzutreten. Wie sich bald herausstellt, kennen sie sich weder untereinander noch kennen sie den mysteriösen Verstorbenen. Die Notarin händigt jedem einen verschlossenen Umschlag aus, in welchem sich ein Stück des Testamentes befindet. Wenn alle Erben ihre Anteile zusammenlegen, kann das Testament entschlüsselt werden. Fehlt jedoch auch nur ein Teil, bleibt der Inhalt unverständlich. Das Spiel beginnt, die potenziellen Erben offenbaren ihre Charaktere: Neid, Misstrauen, Habgier und Lügen bestimmen von nun an ihr Handeln. Jeder bekämpft jeden, um sich den größten Anteil am Erbe zu sichern.
Ein gesellschaftskritisches Schauspiel, das mit spannenden, humorvollen sowie phantastischen und mystischen Elementen gespickt ist und den Zuschauer in eine bizarre Welt entführt.